Einlegesohlen im Vergleich


Auf dem Markt ist eine Vielzahl unterschiedlicher Einlegesohlen erhältlich. Unterschieden wird zwischen handelsüblichen Schuheinlagen, die im Einzelhandel erhältlich sind und sogenannten Korrektur-Einlagen, die aus gesundheitlichen Gründen getragen werden. Letztere werden auch als orthopädische Einlegesohlen bezeichnet, da sie den gesamten Fuß unterstützen und Fehlstellungen ausgleichen.

Herkömmliche Einlegesohlen aus dem Schuhfachhandel

Klassische Einlegesohlen aus dem Schuhfachhandel werden eingesetzt, um den Fuß weicher zu betten und die Stoßdämpfung beim Auftreten zu verstärken. Die Einlegesohlen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Weit verbreitet sind Weichschaumeinlagen, die sich besonders für druckempfindliche Füße eignen. Häufig werden derartige Einlagen im Sport verwendet. Normale Einlegesohlen haben keinen Einfluss auf eine korrekte Fußhaltung und werden nicht aus therapeutischen Gründen eingesetzt. Einzelne Modelle besitzen im Bereich des Längsgewölbes des Fußes eine Verdickung, die jedoch nicht individuell an das Fußbett angepasst ist und deren geringe Ausprägung keine therapeutische Wirkung erzielt.

Orthopädische Einlegesohlen zur Fußkorrektur

Im Gegensatz zu handelsüblichen Schuheinlagen werden orthopädische Einlegesohlen aus medizinischen Gründen getragen. Die Einlagen dienen dazu, Fußfehlstellungen zu korrigieren und den Fuß in eine natürliche Position zu bringen. Senk-/Knickfuß ist die mit Abstand am weitesten verbreitete Fußfehlstellung. Bei der Therapie werden maßgefertigte Einlegesohlen eingesetzt, die den Fuß im Bereich des Längsgewölbes anheben und Muskeln und Bänder entlasten. Orthopädische Einlegesohlen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Neben den Naturmaterialien Kork, Holz und Leder kommen auch Kunststoffmischungen zum Einsatz. Darüber hinaus werden Legierungen aus Aluminium oder Edelstahl als Ausgangsmaterial für die Einlegesohlen verwendet. Das Metall erhält einen Leder- oder Kunststoffüberzug. Da es sich bei diesem Werkstoff um ein sehr starres Material handelt, sind derartige Einlagen häufig unbequem und die Gewöhnungsphase ist überdurchschnittlich lang.

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